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Klassische Homöopathie“ - was ist das?

SE® ist eine sehr achtsame und würdigende körperorientierte Methode zur Behandlung von Schock und Traumata. Behutsam wird mit traumatischen Erlebnissen gearbeitet, um den Zugang zu gesunden Bereichen wieder zu öffnen. Ziel ist es, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zurückzugewinnen und die Situation „neu zu verhandeln“ – ohne das Geschehene zu leugnen. SE arbeitet jedoch weniger mit der Ursache des Traumas, sondern vielmehr mit den Körper-Reaktionen, die das Ereignis ausgelöst hat.

Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt
SE® geht davon aus, dass ein Trauma entsteht, wenn der Mensch durch Unfall, Naturkatastrophen, Gewalt, medizinische Eingriffe, Schwangerschafts- und/oder Geburtsprobleme, Vernachlässigung, schwere Krankheit, Tod eines nahen Menschen oder anderes in eine Art Erstarrungszustand gelangt. Damit verbunden ist meist ein Gefühl der Überwältigung und Hilflosigkeit. Das Nervensystem speichert das Erlebte als lebensbedrohlich und verharrt in dieser Situation. Somit ist es dem Betroffenen nicht mehr möglich, sein Leben erfüllt weiterzugehen. Ein Trauma ist im Nervensystem gebunden und kann als eine biologisch unvollständige Antwort auf ein überwältigendes, lebensbedrohliches Ereignis verstanden werden.

Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt
Nach Schock und Trauma können sich sehr unterschiedliche Symptome zeigen, z.B. Schlafprobleme, Nervosität, Apathie, Empfindungslosigkeit, Überempfindlichkeit, ständiges Angespanntsein, Herzrasen, Blutdruckschwierigkeiten, Appetitschwankungen, unklare Schmerzen, Sexualitätsstörungen, Orientierungslosigkeit, Kontaktprobleme, Leistungsabfall, Depression, Angst- und/oder Panikzustände, Lernprobleme, Sprachschwierigkeiten, Zittern, Koordinationsunsicherheiten, Konzentrationsstörungen, Bindungsprobleme, Burnout, Aggressivität, Isolierung u.a. Der Körper reagiert, als würde die Bedrohung weiter bestehen.

Zur Verdeutlichung ein paar Beispiele:

„Wir müssen herausfinden, was bei der Entstehung eines Traumas mit unserem Körper geschieht, und wir müssen seine zentrale Bedeutung bei der Heilung der Traumafolgen erkennen. Ohne diese Basis werden alle unsere Versuche, ein Trauma zu überwinden, begrenzt und einseitig bleiben.“ (Peter Levine : Trauma-Heilung, das Erwachen des Tigers, S.13; Synthesis-Verlag).

Bei einem traumatischem Ereignis mobilisiert der Körper große Energiemengen und versucht, mit einer der drei folgenden Handlungsmöglichkeiten zu reagieren: Kampf, Flucht oder Totstellen. Wenn hierbei bereitgestellte Energien nicht verbraucht werden können, speichert sie der Körper. Dies kann zu den oben genannten Traumazeichen führen. Der Mensch „erstarrt“ und reagiert in der Folgezeit, als würde er noch immer bedroht. Oft koppeln sich bestimmte Sinnesreize mit dem traumatischen Ereignis – so kann es z.B. sein, dass ein bestimmter Geruch, eine Farbe, ein Geräusch oder anderes plötzlich wieder die während der Notsituation empfundene Hilflosigkeit und Überwältigung erleben lässt.

Mit Hilfe von SE® lassen sich diese gespeicherten Energien langsam und behutsam entladen, ohne in Gefahr zu kommen, neu traumatisiert zu werden. Ist das Erlebte nicht erinnerbar oder zu belastend, kann auch ohne Benennen des genauen Inhaltes – in sorgsamer Achtsamkeit der körperlichen und psychischen Reaktionen – gearbeitet werden. Ressourcen entwickeln sich und das Nervensystem lernt, flexibler zu werden. Gelingt es, schrittweise und vorsichtig die fehlenden biologischen Prozesse zu vervollständigen, öffnen sich Wege, um zu angeborenen Überlebens-Fähigkeiten zurückzufinden. Lähmung und Erstarrung können einem Gefühl von neuen Möglichkeiten und Lebensfreude weichen. Das traumatisch Erlebte lässt sich „neu verhandeln“ und beherrscht nicht mehr weite Teile des Lebens. Die SE® –Methode nutzt sowohl die Sprache der Empfindung, als auch der Körperwahrnehmung und wird meist über das Gespräch geführt.

Welche Arzneimittel werden in der Klassischen Homöopathie angewandt?

Der Amerikaner Peter Levine, Doktor in medizinischer und biologischer Physik sowie der Psychologie, entwickelte in den 70er Jahren diese Therapiemethode.
Er war Berater der NASA, arbeitete in diversen Schmerzzentren der USA sowie Europas und in vielen Krisen- und Naturkatastrophengebieten der Welt. Bisher fanden Therapeutentrainings in den USA, Brasilien, Dänemark, Deutschland, Schweiz, Israel, Italien, Niederlande, Belgien, Kanada, England, Frankreich und China statt. In den 90ern begannen erstmals deutsche Therapeuten ihre SE®-Weiterbildung bei Peter Levine in Boulder, Colorado/USA. Seit 1999 finden 3-jährige Trainings in Deutschland statt.

Neuere Erkenntnisse aus der Gehirnforschung bestätigen die Arbeitsweise von SE®.

 


Was ist die Ursache von Krankheit?

Somatic Experiencing ist rechtlich geschützt (®). Angewandt werden darf sie nur von VertreterInnen therapeutischer Berufe, welche die 3-jährige Fortbildung bei autorisierten SE®-TrainerInnen absolvieren oder bereits beendet haben.

Weitere Infos unter www.somatic-experiencing.de

Was kann mit Klassischer Homöopathie behandelt werden?

© 2008 ULRIKE FANK-KLETT